{{ ripples }}
Man muss nicht von Anfang an alles verstanden haben.
Nicht wissen, was los ist. Nicht die richtigen Worte haben.
Vieles versteht man erst im gemeinsamen Betrachten.
Dafür ist dieser Ort da.
Ich behandle Menschen, nicht Diagnosen. Und doch hilft es zu wissen, womit man kommen kann, zum Beispiel mit:
{{ item.body }}
Therapien auf Deutsch oder Englisch. / Therapy is also available in English.
Sie kommen mit dem, was zu viel geworden ist. Wir setzen uns. Wir nehmen uns Zeit. Es muss nicht alles gleich gesagt werden, was Sie selbst noch nicht in Worte fassen können. Manche Stunden bestehen daraus, dass etwas gemeinsam still wird. Auch das ist Arbeit.
Psychoanalytische Psychotherapie ist ein verstehend-aufdeckendes Verfahren. Sie zielt auf das Verständnis unbewusster Konflikte, auf eine Stärkung des Ichs und auf die Entwicklung eigener Bewältigungsressourcen, getragen von einer stabilen therapeutischen Beziehung.
Manchmal wird Wichtiges zur Seite gestellt, weil es zu viel ist: zu viel Trauer, zu viel Ärger, zu viel Scham. In der Therapie bekommt genau dieses Zuviel einen Ort. Es wird betrachtet, nicht vermieden. So lange, bis ein eigener Umgang damit möglich wird.
Das Zur-Seite-Gestellte verschwindet jedoch nicht. Es meldet sich wieder: als Symptom, als Erschöpfung, als Herzklopfen um drei Uhr nachts. Genau dort setzen wir an. Nicht um es wegzuräumen, sondern um zu verstehen, wovon es spricht.
Dabei gibt es kein Schema F. Wir arbeiten mit dem, was sich zeigt, auch mit dem, was sich zwischen uns zeigt. Denn wie jemand in Beziehung tritt, erzählt oft mehr als jeder Fragebogen. Die Behandlung passt sich der Person an, nicht umgekehrt.
Und Sie müssen nicht mit einer fertigen Geschichte ankommen. Das Verstehen ist nicht die Voraussetzung der Therapie. Es ist ihr Ergebnis. Neue Räume eröffnen: etwas für sich entdecken, das vorher nicht da war.
Schreiben Sie ruhig, worum es geht, so offen, wie Sie möchten. Ich lese jede Nachricht selbst und behandle sie vertraulich.